Heizung ausgefallen - was kann man tun?


Gerade bei eisigen Temperaturen ist der Ausfall der Heizung nicht nur ärgerlich, sondern kann unter Umständen sogar gefährlich werden. Nicht nur dass gesundheitliche Schäden, wie Erfrierungen oder Lungenentzündungen drohen, auch die Wasserrohre im Haus können einfrieren und im schlimmsten Fall sogar platzen. Ist die Heizung nun ausgefallen, heißt es schnell die Ursachen zu finden, Erste Hilfe zu leisten und sie dann gegebenenfalls fachgerecht zu reparieren.


Ursachen und Anleitungen zur Abhilfe

Wenn die Heizkörper im Haus plötzlich kalt werden, muss zuerst einmal die Ursache dafür gefunden werden...

01 Als Erstes sollte bei der Heizungsanlage nachgesehen werden, ob der Brenner ausgefallen ist, wenn ja, reicht es manchmal schon aus, diesen einfach wieder einzuschalten. Funktioniert dies nicht, könnte es vielleicht sein, dass keine Rohstoffe mehr vorhanden sind, also das Heizöl, Gas oder Pellets alle sind. In diesem Fall sollte schnellstmöglich für Nachschub gesorgt werden.

02 Sind genügend Rohstoffe vorhanden, der Brenner will aber trotzdem nicht anspringen, könnte die Anlage vielleicht nicht mehr am Netz angeschlossen sein. Möglicherweise hat eine Maus ein Kabel durchgenagt oder der Stecker hat sich gelockert.



03 Eine weitere Möglichkeit, wenn der Brenner ausgefallen ist, könnte auch sein, dass die Heizungsanlage kürzlich entlüftet, allerdings vergessen wurde, Wasser nachzufüllen. Sobald nun wieder Wasser vorhanden ist, sollte der Entstörknopf gedrückt, ein paar Minuten gewartet werden und die Heizung sollte eigentlich wieder anspringen.

04 Wenn alle diese Erste Hilfe Maßnahmen nicht geholfen haben, die Heizkörper immer noch kalt bleiben, hilft nur noch der Anruf bei einem Techniker. Dann ist vermutlich irgendein Teil der Heizungsanlage defekt und muss professionell repariert werden.

Hier noch ein paar Tipps

  • Der Entstörknopf sollte nur ein einziges Mal gedrückt werden, denn bei wiederholtem An- und Ausschalten kann es durchaus passieren, dass die Düsen beschädigt werden.
  • Wer zur Miete wohnt, sollte niemals versuchen, selbst etwas zu reparieren, sondern sofort den Vermieter oder die Hausverwaltung informieren.
  • Dauert die Reparatur länger und es herrschen Minusgrade, ist zu empfehlen elektrische Heizkörper oder Heizstrahler zu verwenden, um ein komplettes Auskühlen der Wohnung zu verhindern. So verringert sich auch die Gefahr von Folgeschäden, etwa durch geplatzte Rohre.
  • Ist weder die Hausverwaltung noch der Vermieter erreichbar, kann der Mieter bei eisigen Temperaturen auch selbst den Heizungsnotdienst verständigen. Die Rechnung muss in jedem Fall der Vermieter zahlen.

[Das Bild ist von - via Flickr - vielen Dank]




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Winter

Kommentare (1)

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Ich hatte einen Heizungsausfall, als es sehr kalt wurde. Eine Notfallreparaturwerkstatt kam herein. Meine Heizungsanlage muss komplett renoviert werden. So kanns manchmal auch gehen...

  Kommentar zuletzt bearbeitet am vor 2 Monaten von Super User Hans
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