Das Identitätskonzept von Habermas
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Das Identitätskonzept von Habermas
Mit dem von Habermas entwickelten Identitätskonzept, stand der Sozialisationsforschung ein Konzept zur Verfügung, das die ausschließliche Integrationsfunktion im Sozialisationsprozess zu überwinden erlaubte:
Habermas unterscheidet drei Stufen der Identitätsentwicklung:
1. natürliche Identität des Kleinkindes
2. Rollenidentität des Heranwachsenden
3. Ich-Identität (die höchste zu erreichende Stufe)
Eine besondere Bedeutung kommt hier der Übergang von der Rollen- zur Ich-Identität zu.
Nach Habermas sind Erwachsene im Idealfall in der Lage diese höchste Stufe der Identitätsentwicklung zu erreichen. Die Ausbildung einer Ich-Identität bezeichnet ein handlungsfähiges Subjekt, das seine eigenen Geltungsansprüche auch gegen die Systemzwänge aufrechterhält.
Die Kategorie der Ich-Identität wird nicht automatisch, sondern nur im Idealfall erreicht. Sollte sie dennoch erreicht werden, bleibt die Ich-Identität nicht über die gesamte Lebensspanne hinweg noch in allen Lebensbereichen stabil.
Außerdem hält Habermas durchaus noch an der Einsicht fest, dass Sozialisation immer auch Integration in ein System der fest gefügten Verhaltensweisen und erwartungen darstellt.








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