Ostereier färben: die schönsten Färbetechniken Ostereier färben: die schönsten Färbetechniken Hot

Ostern ist im Christentum der wichtigste Feiertag im Kirchenjahr, an dem jährlich der Auferstehung Jesu Christi gedacht wird. Beherrschendes Sinnbild dieser Zeit ist das Osterei, das entsprechend der weit verbreiteten christlichen Tradition bunt bemalt und verziert wird. Der Ursprung dieses Brauches wird verschiedenen Sitten zugeschrieben. Zum einen endete zu Ostern die 40-Tägige Fastenzeit, in der Fleisch und auch Eier nicht verzehrt werden durften. Als beliebte Speise wurden sie dann kirchlich geweiht und bunt verziert weiter verschenkt. Da die Hühner auch während der Fastenzeit weiter Eier legten, kam es zu einem entsprechenden Überschuss, der zu Ostern dann von den Bauern als Zins an den Grundherrn abgegeben wurde. Um die Haltbarkeit zu sichern, wurden die Eier gekocht und zur Unterscheidung von rohen Eiern mit Roter Bete eingefärbt.

Aus diesem Brauch entwickelten sich zahlreiche verschiedene Methoden, um Ostereier kunstvoll zu verzieren.

Mittlerweile gibt es als Färbetechnik die unterschiedlichsten Möglichkeiten. So kann man künstliche Farbe benutzen, aber immer häufiger verwendet man natürliche Materialien, um die Ostereier zu färben. Auch das klassische Bemalen mit Pinsel und Wasserfarbe, Filzstift oder Wachsmalstift ist sehr beliebt. Besonders wichtig ist auch die Technik des Verzierens, denn dadurch entstehen oftmals richtige Kunstwerke.

01 Klassisch & einfach: Eierfarbe aus dem Handel
Die einfachste Variante ist die Färbetechnik mittels Färbetabletten oder -blättchen, die es im Handel zu kaufen gibt. Für jede Farbe füllt man 1/4 Liter kochendes Wasser in ein Glas und gibt zwei Esslöffel Essig und die Tablette bzw. das Blättchen dazu. Das gekochte heiße Ei kommt dann so lange in dieses Farbbad, bis es die gewünschte Farbintensität hat. Nach dem Abkühlen verleiht etwas Öl dem Ei noch einen besonders schönen Glanz.


02 Natürlich: Curry, Brennessel & Co
Etwas aufwändiger ist die Technik, die Eier mit Naturmaterialien einzufärben. Dazu werden Blätter, Kräuter oder Früchte mit 1/2 Liter Wasser aufgekocht und der Sud für folgende Farbtöne verwendet:

  • Gelb - Currypulver, Kamille
  • Grün - Brennnesselblätter, Spinat, Efeublätter
  • Braun - Kaffee, Schwarztee, Zwiebelschalen
  • Rot oder Lila - Paprikapulver, Rote Bete, Heidel- oder Holunderbeeren

03 Seiden- und Krepppapier
Auch mit Seiden- oder Krepppapier, welche sehr gut die Farbe abgeben, kann man färben. Die Eier werden darin eingewickelt, mit einem Faden fixiert und gut angefeuchtet. Nach dem Trocknen wird das Papier abgenommen.

Ostereier lassen sich hinterher auch auf vielfältige Art verzieren, z.B. durch vorheriges Umwickeln mit einem Faden, Aufkleben von Blättern oder Ornamenten oder Aufbringen von Mustern durch Wachs. Nach dem Farbbad werden diese Elemente dann entfernt und hinterlassen dekorative Muster. Auch mittels Kratztechnik oder Wegätzen durch Zitronensaft lassen sich beliebige Verzierungen aufbringen.



Kommentare  

# 0 tamara hahn 2016-03-06 01:38
die technik mit dem kreppapier kannte ich bis eben noch nicht, danke :-)

ich wollte mal fraen ob ihr die technik mit dem res und der lebensmilttelfa rbe kennt. wo man den reis mit einer flüssigen farbe färbt, danach den gefärbten reis in ein klenen becher mit deckel füllen, das noch warme Ei in den becher ,deckel drauf und los schütteln , bis zum gewüschen ergebnis.
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